Reisebericht: Johannesburg und Windhoek

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Reisebericht: Johannesburg und Windhoek

Reisebericht: Von Johannesburg und Windhoek

Johannesburg, Windhoek, Namib Naukluft Lodge
 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2003
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Vorbemerkung

Alle Reisen plane ich über das Internet. Bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Diese Namibia-Reise war für 2002 geplant. Doch am Tag vor unserer Abreise hatten wir in unserer Familie einen Todesfall. Ich stornierte diese Reise sofort bei allen Lodges und Gästefarmen. Niemand hat Regress genommen. Im Gegenteil in den Antwortemails war aufrichtige Anteilnahme zu lesen. Wir waren zutiefst überrascht über eine solche Reaktion aus einem uns so fernen Land.

Zu der Reise 2003 haben wir uns relativ spät entschlossen, und so habe ich nur ein paar Übernachtungen über das Internet selbst gebucht. Den größeren Teil habe ich mit Hilfe der gebucht. Die Korrespondenzsprache ist auch Deutsch. Den Damen dort meinen Dank. Wenn man sich zu spät entschließt, gibt es Probleme mit Übernachtungen im Etosha-Nationalpark oder Waterbergplateau.

Braunschweig - Johannesburg
10.Oktober 2003

Unsere Reise beginnt diesmal erst am Nachmittag. 17.25 soll es losgehen. So sind wir ausgeschlafen und nach einem guten Mittagessen bei Oma fahren wir gegen 15.00 Uhr nach Hannover, unserem Tor zur Welt. Diesmal finden wir in P3 Parterre einen schönen Parkplatz und dann zum Abflug nach B12. Wir sind etwas zu früh und trinken bei "Poselman, original german bakery" Kaffee.
 

Anschließend zum Checkin. Alles läuft diesmal glatt. Keine versteckten Nagelscheren. Am Counter fragt man uns, ob wir in die Lounge wollen. Hanover Lounge klein und rauchig. Wir nehmen ein paar Getränke. Denn vor dem Fliegen soll man schon genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, da man pro Stunde Flug etwa ½ Liter Flüssigkeit verliert.

Das Boarding verspätet sich. Dann geht's lautstark ab mit Cityhopper-Turbo nach Amsterdam. Hier gehen wir in Lounge 52. Eine nette Dame am Empfang bucht uns bessere Sitze für den Rückflug. Diesmal ist die Lounge wenig frequentiert.

20.30 Boarding nach Johannesburg. Wir sitzen Reihe 65 C und B.

 
Johannesburg – Windhoek 11. Oktober 2003

Der Flug KL 593 verlief ruhig. Die Uhr muss nicht umgestellt werden, nur die Jahreszeit. In der Nachbarreihe sitzen vier junge Leute, die ebenfalls nach Windhoek weitereisen und von dort nach Büllsport. Die Einreiseformalitäten werden in Johannesburg zügig abgewickelt. Der Flughafen ist totale Nichtraucherzone. In der Arrival-Hall umschwirren uns gleich mehrer Gepäckträger. Wir lehnen dankend ab. Einchecken bei British Airways, Flug 6275 nach Windhoek. Bis zum Boarding gehen wir in die KLM –Lounge. Klein aber fein.

11.20 Boarding. Hier werden wir freundlicherweise von BA in die Business-Class gestuft. Gutes Essen und reichlich zu trinken. Neben uns nimmt ein Afrikaans sprechendes weißes Ehepaar Platz. Der Mann war wohl am Bein operiert worden und fliegt nach Windhoek zurück. Eine ganze Crew ist damit beschäftigt, dass alles nach seinen Wünschen läuft.

14.00 Uhr Landung in Windhoek. Der Flughafen liegt etwa 45 km von der Hauptstadt entfernt. Es ist heiß. Ein paar kleinere Flugzeuge stehen in der prallen Sonne. Vom Flugzeug zu Fuß zur Arrival Hall. Alles ist okay. Was wir gut finden: Die deutsche Botschaft hatte an der Gepäckausgabe unbedingt lesenwerte Merkblätter für Selbstfahrer ausgelegt. Vielen Dank Herr Botschafter!
 

Weiter zu Budget Car Rental. Hier hatte ich einen Toyota Camry gebucht. Da das Auto nicht verfügbar ist, erhalten wir einen neuen Mercedes 180 Kompression der C-Klasse. In einem Bericht hatten wir gelesen, glücklich sei der, der auf Namibias Straßen einen Mercedes als Fortbewegungsmittel fahren darf, dieser Wagen absorbiere besonders die Unebenheiten und Stöße der Schotterpisten". Am Ende der Reise werden wir diesen Wagen über alles loben.

Wir haben wegen der Gravel-Roads starke Bedenken, da Schäden an Unterboden-, Reifen- und Windschutzscheiben versicherungsmäßig nicht abgedeckt sind. Ein endloses Asphaltband nennt sich Kalahari-Highway. Vor Windhoek ist plötzlich eine Stoppstelle auf der Strecke. Verkehrspolizisten kontrollieren den Führerschein. Kurz vor Windhoek ist ein Laster beladen mit vollen Weinflaschen umgekippt.

 
Bald darauf sind wir in unserer Herberge: Maison Ambre. Das gut gesicherte Haus liegt in einer ruhigen Seitenstraße an einem der Nobelhügel von Windhoek und macht einen gepflegten Eindruck. Frau Graefe ist alte Namibianerin wie sie feststellt. Sie führt uns in eines Ihrer Appartements. Wolfgang, ihr Lebensgefährte, ist Deutscher und kommt aus Vöhrum, das in der Nähe von Braunschweig liegt. Aufgrund des langen Aufenthaltes hier fühlt er sich als Südwester. Das Südwester Lied hängt gerahmt an der Wand.
 

Walter Jansen
Walter Jansen

Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.

Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.

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Am Wegesrand liegt eine Kuh auf einem erhöhten Sandhügel und schaut zufrieden zur Strasse hinüber. Ria sucht eine Ziegenherde auf, die durch Knabbern an stacheligen Sträuchern und Dornengestrüpp versucht, satt zu werden. Beides muss natürlich fotografiert bzw. gefilmt werden.

Unterwegs diskutieren wir, über das Thema Lösung der Armut durch Bildung und wie kann Bildung trotz dieser weiten Entfernung zwischen den Besiedelungen der armen Bevölkerung näher gebracht werden. Die Wohlhabenden schicken ihre Kinder in Internate. Schulpflicht gilt für alle. Auch die Grundschüler werden schon in Internaten untergebracht. Ist aber diese Trennung von der Familie gut zu heißen?

Wir gelangen auf die C14, die nach Süden Richtung Maltahöhe weiterführt. Bei Solitaire biegen wir rechts ab auf die C19 und gelangen endlich zur Namib Naukluft Lodge. Die Lage der Lodge ist beeindruckend.

Obwohl wir rechtzeitig ein Zweibettzimmer gebucht hatten, ist nur noch ein 5-Bettzimmer frei. Etwas ungemütlich und nicht korrekt. Ansonsten ist der Service gut. Das Telefonieren von dort ist sehr teuer. Das abendliche Dinner und der gute südafrikanische Wein versöhnen uns wieder.

Nächste Etappe: Sossusvlei, Swakopmund, Arandis
 

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