Reisebericht: Etosha NP, Hoba Meteorit, Okahandja, Windhoek

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Reisebericht: Etosha NP, Hoba Meteorit, Okahandja, Windhoek

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Etosha NP, Hoba Meteorit, Khorab Lodge, Waterberg Plateau, Okahandja, Windhoek
 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2003
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Etosha-Nationalpark
19.Oktober 2003

Nach einem sehr guten Frühstück mit Rauchfleisch vom Kudu verabschieden wir uns von Herrn und Frau Montermann von Fritz und Jamba. Ein Abschiedsfoto muss sein. Zu Besuch komme ich gerne, doch leben möchte ich hier in dieser Einsiedelei nicht. 60 km bis zur nächsten Ortschaft.

Wir fahren zurück bis Outjo, um dann links in Richtung Etosha-Pan abzubiegen. Zwei nette schwarze Tramper stehen und möchten mitgenommen werden. Leider sollen und dürfen wir das nicht. Die Strecke ist langweilig und plötzlich sind wir am Parkeingang.

Die Einreiseformalitäten sind rasch erledigt. Die junge Frau am Schalter wünscht uns noch einen schönen Tag und weiter geht es mit gebremster Geschwindigkeit nach Okaukuejo.

Etosha-Nationalpark (ADAC:)

Etosha, das heißt großer weißer Platz, benannt nach der riesi­gen Salzpfanne, die einen großen Teil des Nationalparks einnimmt. Die Etosha Pan war vor langer Zeit ein See, der durch die hohe Verdunstungsrate langsam aus­trocknete, doch kann es in der Regenzeit von November bis April, (dann Malaria-Prophylaxe nötig) vorkommen, dass sich Wasser in der Pfanne sammelt. Der Park ist immer der unbestrittenen Höhe­punkte des Landes; nicht wenige Touristen kommen vor allern wegen dieses über 20000 km2 grossen Tierparadieses nach Namibia. Auf direktem Weg zwischen Von-Lindequist-Tor im Osten und Andersson-Tor um Süden könnte man es in einem halben Tag durchqueren - allein, wer wollte sich hier beeilen, wo es doch gerade das geduldige Beob­achten der Tiere an den Wasserstellen ist, was den Besuch in Etosha unvergesslich macht.
 

"Namibia und besonders Etosha erziehen den Besucher zum Frühaufstehen, denn dann ist die Luft noch kühl und klar, das Licht einmalig: Zeit zum Verlassen der Restcamps und zum Aufsuchen der Wasserlöcher, wo sich zu verschiedenen Tageszeiten die Herden sammeln.

Löwen, Giraffen, Zebras, Gnus und natürlich Ele­fanten gehören bald wie selbstverständlich zum Tagesablauf, seltener stößt man auf Nashörner, Geparden und Leoparden.

Und trifft man sein Lieblingstier tags­über einmal nicht im Park an, wartet man zu Sonnenuntergang einfach und bequem an den beleuchteten Wasserlöchern der Restcamps, Okaukuejo Halali und Namutoni."

Neu ist das "Nehale lya Mpingana Gate" (King Nehale Gate) bei Andoni im Nordosten.
 

 
Der Etosha NP erstreckt sich über gut 22.000 qkm und erstreckt sich von West nach Ost über ca. 130 km. Die große Regenzeit ist in den Monaten Januar- März. Die beste Reisezeit ist ab Mai bis Ende September /Mitte Oktober. Dann ist Trockenzeit. In diesem Jahr war es eine extreme. Der Vorteil ist der, dass man die meisten Tiere sieht, denn kein Laub stört die Sicht.
 

In Okaukuejo kaufen wir ein. Ich kaufe Biltong. Das ist luftgetrocknetes, gewürztes Rind- oder Antilopenfleisch, eine namibische Spezialität. Wasser und Obst werden eingekauft und nach einer Teepause fahren wir weiter nach Halali, da wir hier eine Übernachtungsmöglichkeit fanden. Speedlimit ist 60km/h.

Rechtzeitige Reservierung der Unterkünfte im Etosha Park ist unbedingt erforderlich und erfolgt zentral über:
Director of Tourism - Reservations
Private Bag 13267, Windhoek 9000, Namibia
Tel ++264-(0)61-236975
Fax ++264-(0)61-224900
reservations@mweb.com.na

Die Unterkünfte im Etosha National Park sind oft ausgebucht und man muss dann auf die umliegenden Lodges und Hotels, vor allem in Outjo und Tsumeb ausweichen.

Korrespondenzsprache ist Englisch.

 
Halali benannt nach dem deutschen Jagdsignal "Halali" ist laut Iwanowski das ruhigste Camp von allen.

Es liegt in der Mitte der Strecke zwischen West- und Osteingang. Auf der Fahrt dorthin sehen wir schon sehr viele Tiere.

Die Anlage ist groß und sehr schön strukturiert. Sie besteht aus reetbedeckten Bungalows und kleinen Reihenhäusern mit Dusche und WC. Ein Zeltlager und Wohnwagenplatz, sowie Restaurant und Tankstelle sind ebenfalls am Ort.

Die kleinen Läden zeigen leere Regale. Brot kommt nur mittwochs. Daher der Hinweis, wer nicht im gut geführten Restaurant essen will, sollte vor Einfahrt in den Nationalpark noch einmal seinen Bedarf decken.

Leider frisst der Wüstensand und die Sonne die Gebäude an. Was uns stört ist, dass überall Hinweise angebracht sind, Wasser zu sparen, doch die defekte Klospülung läuft und läuft und der Wasserhahn im Bad tropft und tropft. Die Klimaanlage ist nicht regulierbar. Der Sozialismus lässt grüßen. Doch der Kühlschrank ist o.k. Die Einrichtung ist funktional, aber ungepflegt.

Nach einer Ruhepause gehen wir um 18.00 Uhr zum nahen Wasserloch. Dieses wird nach Sonnenuntergang beleuchtet. Die Tiere scheinen sich daran bereits gewöhnt zu haben. Der Sundown ist schön; alles ist heute ruhig. Zwei Nashörner begeben sich behäbig ans Wasserloch. Später folgt ein Elefantenbulle allein. Nachdem er sich gelabt hat, zieht er in schweren Trott langsam davon. Zebras und Schakale halten respektvollem Abstand. Wie verrückte Hühner benehmen sich einige Perlhühner. Sie laufen wie aufgezogen wirr hin und her.

Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen. Es ist im Camp stockfinster, man sieht nachts gar nichts.

Zurück im Häuschen trinken wir unseren wertvollen südafrikanischen Wein und schlafen.
 

 
Halali
20. Oktober 2003

Nach dem Frühstück spazieren wir zum Wasserloch. Nur 2 Zebras. Wir gehen zurück und beginnen unsere Rundfahrt Es ist fruchtbar trocken, Wir fragen uns wie die zahlreichen Tiere überhaupt satt werden. Plötzlich sehen wir ein halbes Dutzend Aasgeier an einem verendeten Kudu. Es sind Weißrückengeier, die das tote Tier zerfleischen. Einige sind schon satt und hängen in den Baumwipfeln. Wir treffen Kudus, Gnus, Giraffen, Strauße und Springböcke usw. Am Wasserloch Nuamses treffen wir auf eine riesige Herde Springböcke. Alle anderen Wasserlöcher in der Umgebung von Halali sind ausgetrocknet. 

Wir sind zufrieden mit der Fotoausbeute und kehren zum Camp zurück, um dort im Restaurant preiswert und gut zu Mittag zu essen. Im Restaurant ist ein riesiges Buffet aufgebaut. Alles ist sehr liebevoll und reichhaltig. Einige Gäste aus Deutschland benehmen sich sehr "ramschig" Es ist gut frühzeitig dort zu sein.

Abends gehen wir rechtzeitig zum Wasserloch um uns einen guten Beobachtungsplatz zu sichern.

Als die Sonne gerade hinter dem Berg verschwindet, sehen wir in der grauen Dämmerung, eine Elefantenherde, die zum Wasserloch kommt. Vier große Elefanten schützen mit ihren schweren Körpern drei kleine noch junge Tiere. Es ist interessant zu sehen, wie die Großen die Kleinen schützen und die Kleinen von den Großen lernen, wie man am besten Wasser zu sich nimmt. Sie bleiben fast den ganzen Abend. Es stört sie nicht, dass das Wasserloch beleuchtet ist.

Beeindruckt und erfreut über dieses Naturschauspiel – ärgerlich, weil die Filmkamera defekt ist – gehen wir ins Haus zurück. Bei einer Flasche Wein mit Erdnüssen lassen wir den Tag ausklingen.

Gegen 1.00 Uhr in der Nacht können wir nicht mehr schlafen. Alle Schleimhäute sind so trocken und voller Staub, dass wir fast nicht atmen können. Der feine Staub dringt von draußen durch die Fenster nach innen. Wir feuchten unsere Taschentücher an und legen diese übers Gesicht. Jetzt schlafen wir weiter.

Halali - Namutomi - Hoba - Khorab Lodge
21. Oktober 2003

Nach dem Betanken "unseres" Daimlers verlassen wir Halali und begeben uns auf die Strecke nach Namutoni, das östlichen Tor zum Etosha NP. Unterwegs sehen wir zahlreiches Wild und plötzlich stehen 2 große Elefantenbullen am Wegesrand. Einer links – einer rechts. Nach dem Motto – nie waren wir uns so nah wie heute – fotografieren wir dies uns friedlich beäugenden Kolosse.

Das Camp Namutomi macht ebenfalls einen guten Eindruck. Es zählt zu den meistbesuchten, weil es hier die meisten Wasserstellen gibt. Leider war auch hier schon alles ausgebucht. Nach einer kurzen Pause verlassen wir den Etosha NP, denken an das Wiederkommen und fahren in Richtung Grootfontein.

Wir wollen zum Hoba – Meteoriten.

Ungefähr 20 km westlich von Grootfontein finden wir den Meteoriten auf der Farm Hoba West. Der Eintritt kostet 10N$ und dann darf man das Atrium mit dem 55 Tonnen schweren zweitgrößten Meteoriten besichtigen. Eine nette saubere Anlage.

"Größter bekannter Metall-Meteorit der Welt. Zusammensetzung 93% Eisen und 7% Nickel. Gefunden in den frühen 20er Jahre durch den damaligen Eigentümer. Heute ist diese Stelle nationales Denkmal". So heißt es auf einer Tafel.

Weiter nach Grootfontein zum Einkaufen. Unsere Weinsorte ist hier teuer. Wir tanken und fahren Richtung Otavi und machen Rast an einem Parkplatz. Ria findet 10N$. Somit ist der Weinpreis wieder ok. Die Ortsbeschreibung der Khorab Lodge ihttp://resafrica.net/khorab-lodge/rritiert. Nach ein paar vergeblichen Suchfahrten finden wir die Safari – Lodge. Die Anlage ist sehr gepflegt. Die netten reetbedachten Bungalows und das Grün der Anlage sind gefällig. Wir werden nett begrüßt. Ein Angestellter nimmt sich Zeit und stellt sich unseren Fragen. Er äußerte Respekt vor Nelson Mandela, dass dieser es verstanden hat ohne Rache und Hass das Land zu befrieden. "Wäre Nelson Mandela schon früher Präsident von Südafrika geworden, gäbe es heute kein Namibia in dieser Staatsform". Er selber kämpfte noch als Soldat in Angola. Ruhige Länder seien heute Botswana, Sambia und Mozambique. – Vielleicht reisen wir auch mal dahin.

Abends gönnen wir uns ein Rumpsteak und trinken Bier, denn wir haben Durst. Mit Frau Montermanns gutem Essen ist es nicht zu vergleichen.

Waterberg-Plateau - Oase Guestfarm
22. Oktober 2003

Am Geburtstag mal wieder nicht zu Hause. Kein Aufschrei, nein, froh, dass ich diese Reisen mit Ria unternehmen kann. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von der netten Verwalterin und fahren nach Otjiwarongo. Von diesem Ort war Familie Montermann angetan. Er gefällt uns ebenfalls sehr gut. Ein Ort zum Einkaufen. Geschäfte wie in einer deutschen Kleinstadt. Im Cafe Carstensen essen wir eine leckere Apfeltorte nach bestem deutschen Geschmack. Umgangssprache ist hier vorwiegend deutsch.

An sich wollten wir heute zum Waterberg–Plateau-Park. Doch fanden wir hier aus bekannten Gründen keine Unterkunft mehr. Die Damen von Namibreservation schlugen die Oase Guest Farm vor, da man von dort einen großartigen Blick auf das Waterbergplateau habe. Pad 2804 führt uns. Eine nicht enden wollende Schotterpiste gut 50 km.

Herr Tonnemann, der Verwalter, empfängt uns an den in einer roten Blumenpracht umgebenen Gästezimmern. Ein sauberes Schwimmbad ladet zum Baden ein. Bei einer Tasse Kaffee erfahren wir so einiges:

Die Rinderzucht unterliegt strengen Vorschriften, wobei den natürlichen Futtermittel keine Fremdstoffe zugefügt werden dürfen. In den Schlachthäusern wird genau festgehalten von welchem Zuchtbetrieb die Ware kommt. (Brandzeichen und Marke). Verstößt ein Farmer gegen dies Futtervorschriften, so verliert er seine Produktionsnummer.

Die Rinder werden durch Bullen auf natürliche Art gedeckt und gebären ihre Kälber im Freien. Danach werden sie aus Sicherheitsgründen in den Stall gebracht und an den Menschen und Stall gewöhnt. Nach 6 Wochen gehen die Kälber mit ihren Kühen wieder ins Freie.

Große Gefahr für die Rinder und Kälber sind die Leoparden. Um diese Gefahr einzudämmen, werden Esel zu den Rinderherden gesellt, die vor den Leoparden oder Geparden warnen. Im Haus sind 4 Katzen. Katzen halten Mäuse fern und damit auch Schlangen! Die Wachteln tragen unter ihrem Gefieder Wasser vom Wasserloch zu den Jungen, ebenso die Stachelschweine unter ihren Stacheln.

Die Farmer, die Simbabwe (Südrhodesien) verlassen mussten unter Mugabe, können in Mozambique für 99 Jahre Farmgelände pachten, um mit der einheimischen Bevölkerung das Land zu kultivieren.

Es bewölkt sich. Es gewittert. Das Gras duftet leicht. Herr Tonnemann meint, dass sei Parfum für seine Nase. Über dem Waterbergplateau regnet es. Von der Terrasse hat man einen atemberaubenden Blick über dieses Plateau. Diese freistehende "Waterberg" ist 1900 m über NN und ist etwa 48 km lang und bildet oben ein Plateau von – 16 km Breite. Leider fallen hier nur ein paar Tropfen. Die Dürre bereitetet in diesem Jahr viel Kummer. Es muss immer tiefer nach Wasser gebohrt werden. Der Rindviehbestand wurde schon reduziert.

Zitat ADAC :"Der Regen fällt hier nämlich nicht flächendeckend, oft sind es nur ein paar Hektar, die etwas von dem Nass abbekommen. Der große Rest bleibt trocken. Je größer das Farmland, desto größer also die Chance, vom spärlichen Regen wenigstens ein bisschen bedacht zu werden."

Die Regenzeit ist von Oktober – Dezember, die große von Januar bis März.

Ein familiäres Problem ist die Schule bzw. Ausbildung der Kinder. Ein Kind studiert in Kapstadt, ein Kind macht dort gerade das Abitur und das jüngste Kinde besucht eine Internatsschule in Otjiwarongo. Einfach Fahrt 50 km. Die Kinder kommen am Wochenende nach Haus. Fahrgemeinschaften werden mit Nachbarfarmen gebildet.

Zum Abendessen gibt es Gulasch vom Kudu nach Hausmannsart.

Windhoek - Maison Ambre
23. Oktober 2003

Heute früh ein sagenhafter Sonnenaufgang über das Waterberg-Plateau. Herr Tonnemann frühstückt mit uns. Seine Frau muss ins Krankenhaus gebracht werden. 50 km! Auf dem Heimweg will er seinen Sohn von der Schule mit nach Hause nehmen, sonst muss er morgen wieder diese weite Strecke fahren. Als Farmer wird er auf der Farm gebraucht.

Wir erledigen noch die Abreiseformalitäten und werden an der Torausfahrt von einer frohen Schar schwarzer Kinder umringt. Gegen einen obulus – jeder ein Tütchen Gummibären – lassen sie uns rausfahren. Auf der Gravel –Road springt plötzlich ein Kudu elegant über den Zaun. Kurz danach läuft neben uns eine Rotte Warzenschweine. Ria reagiert gut, so dass nichts passiert.

Endlich sind wir auf der B1 Richtung Windhoek. Anfangs ist die Strecke malerisch. Sie erinnert an die Strecke durch die Drakensberge in Südafrika.

Die Fahrtstrecke ist teils als Autobahn fertig gestellt, teils sind aber noch riesige Baustellen. Wir halten in Okahandja. Der Ort ist bekannt für seine Holzschnitzereien. An der Straße überall Verkaufsstände. Doch alles wirkt unsicher. Also erst Auto sichern und dann beginnen wir unseren Rundgang. Überall hört man."Mother and father no food. Good Price." Schließlich erstehen wir 2 Holzschalen für 100 N$. Wir können den Markt nicht in Ruhe genießen, weil wir immerzu bedrängt werden.

Da wenig Verkehr ist, sind wir bereits gegen 15.00 Uhr in Windhoek im Maison Ambre. So schließt sich allmählich der Kreis unserer Reise. Frau Graefe empfängt uns. Da sie Zeit hat, lädt sie uns zu einer Rundfahrt ein. Zunächst werden in einer Gärtnerei Perlhühner aus Ton gekauft, dann geht es weiter zum alten Brauhaus (craft.stores), Gutenberg-Center dann zum Voigt Center.

Draußen auf der Straße ist ein großes Militäraufgebot. Der Präsident kommt wohl vorbeigefahren. Alles muss stehen bleiben und von ferne naht unter Sirenengehul der Präsident: Eine Wagenkolonne als sei der Präsident der USA zu Besuch, begleitet ihn. Man lernt an Vorbildern.

Rita fährt uns auf die noblen Hügel der Stadt. Eine Prachtvilla löst die andere ab, eine Botschaft schöner als die andere. Nach dieser Rundreise sind wir kaputt und genießen den Abend beim Resteessen und Wein.

Windhoek
24. Oktober 2003

Die Sehenswürdigkeiten sind ausführlich in vielen Handbüchern beschrieben. auch im Internet findet man viele Hinweise über Windhoek. Daher verzichte ich auf eine Aufzählung. Die Stadt liegt ca 1700 m hoch und hat ungefähr 200.000 Einwohner

Im TV sehen wir Temperaturen in Deutschland, Kälteeinbruch im Süden bei –10 Grad. Hier +35 Grad.

Rita hat den Frühstückstisch wie immer reichlich und hübsch gedeckt. Anschließend fahren wir in die City. Wir parken an der Christuskirche. Wir schlendern noch einmal alle Center von gestern ab und besuchen das gerade neu eröffnete Town-Square-Center. Der Präsident hat es gestern eröffnet. Im Craft-Center essen wir einen herrlichen Salatteller.

Abends fahren wir zu Leo´s Bierstube. Nettes Publikum, das am Eingang auch gemustert wird. Es ist noch ein Platz für uns frei. und so genießen wir das vorzüglich zubereitete Menu of the Day: Springbock - Medallions auf Toast, gebackenem Camembert und Lollo-Rosso-Salat mit Melonenscheiben und Salatsoße. Mit Wasser zahlen wir 110 N$! Gut, dass wir dieser Empfehlung Folge leisteten.

Anschließend zurück. Zur Nacht: Ein Wein muss sein. Wir können nicht schlafen. Reisefieber?

Windhoek – Johannesburg – Braunschweig
25. Oktober

Nach dem guten Frühstück verabschieden wir uns von den netten Gastgebern. Am Flughafen tanken wir unseren Mietwagen voll. Die Rückgabe bei Budget geht zügig.

 

Walter Jansen
Walter Jansen

Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.

Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.

www.reisekladde.de/

Kontakt via: kontakt@reisekladde.de

© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor

 

 

Dann treten wir die Heimreise an. Mit BA bis Johannesburg. Unser Gepäck geht durch bis Hannover, Das ist sehr angenehm. Da wir noch ein paar Stunden Zeit haben genießen wir die kleine, aber nette Lounge von KLM. Sitz 16 D,E. Angenehme Reihe. Viel Ruhe.

Gegen 8.30 landet die B 747 sicher in Amsterdam. Letzter Loungebesuch. Unser Weiterflug verzögert sich etwas. gegen 13.30 Uhr sind wir am Auto und gegen 14.30 Uhr bei Oma und Christian. Wir freuen uns über die gute alte Kartoffelsuppe.

Gerne denken wir an Namibia zurück. Wie heißt es in der dritten Strophe des Südwesterliedes:

Und kommst du selber in unser Land
und hast seine Weiten geseh'n
und hat unsre Sonne ins Herz dir gebrannt
dann kannst du nicht wieder gehn.
 

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