Reisebericht: Hawaii - Honolulu - Oahu - Maui

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Reisebericht: Hawaii - Honolulu - Oahu - Maui

Reisebericht: Von der Golden Gate bis Hawaii

Honolulu, Oahu, Hawaii Volcano NP, Maui, Seattle
 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2002
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Von Seattle nach Honolulu
15. Juli 2002

Nach dem guten Frühstück geht es wieder zum Flughafen. Wir checken zum falschen Flug ein. Raus wieder neu einchecken. Die Kotrolle wird heftiger. Ria wird kräftig gefilzt.

Unsre vorgebuchten Plätze sind wieder einmal vergeben. Angebot 1. Klasse am Nachmittag . Wir lehnen ab. Jeder bekommt einen 5$ -Gutschein. Flug mit DC 10 o.k. Personal o.k. Verpflegung und Getränke auch.

Ich sitze nun neben einer Hawaiianerin, die erklärt, dass sie auf ihrer Insel auch begraben werden möchte, weil sie diese als Paradies empfindet. Ihr Mann war in Wiesbaden stationiert. Ria sitzt neben einem ganz jungen Pärchen aus Rumänien, das auf Hochzeitsreise ist. Die Schwester des Mannes lebt auf Kaui.

Bevor wir landen müssen wir ein Erklärung vom Landwirtschaftsministerium ausfüllen, darüber, dass wir keine Bakterien kein Obst und keine Pflanzen mitführen.

Auf dem Flughafen in Honolulu laufen überall kleine pfiffig dreinblickende Hunde herum, die eine Decke tragen mit der Aufschrift: Landwirtschaftsministerium von Hawaii.

Wir lösen unsere Gutscheine gegen Hotdogs ein und wollen zu Alamo. Wir suchen und suchen. Ein anderer Shuttlefahren hält einen Wagen von Alamo an. Wir rein und zum Car Rental.

Über FTI hatten wir bei Alamo für unsere Inselflüge die Autos gebucht. FTI empfahl Direct-Drive-Schalter. Geht nicht, nur für Amerikaner. So warten wir geduldig eine Stunde und bekommen wegen unseres Gepäcks einen Subaru Kombi. Der Wagen ist in Ordnung. Empfehlung auf Hawaii: Auto genau zu überprüfen.

Es geht in die Stadt zum Best Western Hotel an der Kuhio Avenue. Dank Internetbuchung war schon alles ausgefüllt. Das schnellste Einchecken in einem Hotel bisher. 12. Stock Junior Suite Zimmer 1288. Auf jeden Fall ist die Sicht i sehr schön. 3 Betten, ein kleines Bad und eine kleine Küche. Das Parken kostet 9 $ am Tag. Einkaufen, Abendessen im Zimmer. Um 21 Uhr kaputt ins Bett.
 

Oahu
16.7.2002

Morgens Start zur Rundreise Richtung Osten. Überall sind Parkplätze an den Aussichtspunkten eingerichtet. Das Meer zeigt sich in vielen unterschiedlichen Farbtönen. Hier und da Surfer, Boote oder einfach Schwimmer im Wasser. Es ist ordentlich warm. An den langen Stränden verlieren sich die Menschen.

Wir fahren an Kailua vorbei. Danach wird es stiller. Ländliche Farmen, kleine Obstplantagen und blumenumrankte Dörfer säumen den Weg.

Auf dem Friedhof stehen an den Gräbern künstliche Schießbudenblumen. Sonst ist alles einfach kahl und karg. Ein amerikanischer Militärkonvoi kommt aus einem undurchsichtigen Gelände gefahren.

Wir machen Rast im Kuoloa Park. Sehr schön angelegt. Die kleine vorgelagerte Insel Mokolii nennt sich Chinaman's Hat.

 
Wir fahren weiter und endlich finden wir ein nettes schattiges Plätzchen mit Tisch und Bank und nahem Strand. Hier machen wir Picnic mit Käse, Brot und Wasser. Der Strand ist wunderschön, sandig und lang. Hier waten am Wasser entland. Christian holt sich in kurzer Zeit einen starken Sonnenbrand. Wir brechen auf und fahren bei Haleiwa durch das Landesinnere nach Süden. "Der HWY 99 verläuft in einem weiten Hochtal zwischen der grünen, feuchten Koolau Range im Osten und der viel trockeneren Waianae Range im Westen. Große Zuckerrohr – und Ananasfelder liegen beiderseits der Straße."

Die Strasse wird gesäumt von riesigen Fahnen der Firma Dole. Wir parken am Dole Pineapple Pavilion. Hier kann man an einem Rundgang mit Vortrag über die Ananas. teilnehmen. Im Besucherzentrum wird landestypischer Kitsch und jede Menge Süßes verkauft, was nicht alles mit Ananas zu tun hat. Wir verlassen fluchtartig den Raum und bestaunen draußen die Beete mit Ananaspflanzen an der Einfahrt. Man muss nur aufpassen. dass man nicht angefahren wird. Weiter. "Bei Wahiawa beginnt der kriegerische Teil Oahus: Mehrere große Militärstützpunkte liegen am Fuße der Waianae Range."

Bei Pearl City ist die Südküste wieder erreicht. Wir nähern und Pearl Harbor. Von ferne sieht man die Schlachtschiffe liegen. Hier griffen am 17. 12. 1941 die Japaner überraschend den strategisch wichtigen Hafen an. Leider gelingt uns wegen der Militär - Strassen und militärischem Sperrgebiet der Zugang zum Visitor Center an der SR 99 nicht. So fahren wir an diesem denkwürdigen Ort amerikanischer Geschichte vorbei und ins Hotel zurück und machen anschließend einen netten Stadtbummel.

Von Oahu nach Hawaii (Big Island)
17. Juli 2002

Zum Flughafen, Auto abgeben, einchecken. Uns wird mitgeteilt, dass sich die Flugpläne geändert haben. So fliegen wir früher ab. Wir fliegen bis Kona. Dort erwartet uns Wolfgang mit Joy, seiner liebenswerten Lebensgefährtin. Jeder von uns wird mit einem Lei begrüßt.

Wolfgang und ich hatten uns übers das Internet kennen gelernt. Er war in Braunschweig geboren und hier im Nachbarstadtteil die Schule besucht und in unserem Stadtteil das Schwimmbad. Mit 17 Jahren war er nach seiner Lehre in die USA ausgewandert. In Kanada, Mexiko hat er gearbeitet , geboxt, Formel I Führerschein gemacht, Rennen gefahren und war zuletzt BMW Vertragshändler in LA. Nun hat er ein schönes Haus und ein seetüchtiges Boot und angelt nicht nur Fische sondern auch Preise. Ein illustrer oft schwieriger Lebensweg hat seine Frohnatur nicht verstummen lassen. Er freut sich, dass gekommen sind. Wir überbringen ihm ein Päckchen von seiner Schwester. Beide laden uns zu einem Hawaiianischen Essen ein.

Danach Abfahrt in Richtung Volcane NP zum Volcano Inn.

Das Hotel liegt im tropischen Regenwald. Es ist familiär eingerichtet. Die Einrichtung ist wie in einem englischen Landhaus. Schuhe sollen draußen bleiben. Auf jeden Fall große Betten. In der Nacht beginnt es zu regnen.
 

Volcano NP, Hawaii
Volcano NP, Hawaii

 

Volcano NP, Hawaii
Volcano NP, Hawaii

 
Volcano NP
18. Juli 2002

Morgens erwachtet uns ein netter englisch gedeckter Frühstücktisch. An der Wand ein altes Gemälde: Einige Damen weben die Flagge von Hawaii. Christian wünscht sich fließende Lava zu sehen. Also ab in den Park.

Im Visitor Center gibt es einen sehr interessanten Film . Draußen sind die Hawaii-Inseln als geologisches Gebilde dargestellt. Ein Ranger erklärt uns daran das gesamte Vulkangeschehen. Es ist richtig kühl und wir frieren ein wenig. Wir fahren den Rundweg durch die Kraterlandschaft des Kilauea und dann die etwa 40 km lange Chain of craters road an die Küste. AAA empfiehlt sich vorher zu erkundigen, da Streckenabschnitte gesperrt werden je nach Lavafluss.

Am "Dead End" ist es endlich soweit. Nach 20 Minuten Fußmarsch in wahrhaft glühender Hitze kommen wir zu der brodelnden grauen Lavamasse, die wie ein Löwe ab und zu das Maul aufreißt und die glühendrote Flüssigkeit zeigt.

Die Gehwege werden ständig durch Ranger neu bestimmt, da die kriechende Lavamasse ab und zu die Richtung ändert. Höchste Vorsicht ist geboten. Das hindert ein paar verrückte Kinder nicht Steine in die flüssig heiße Masse zu werfen während die Eltern zuschauen. Dieses Naturschauspiel fasziniert. Die Zeit vergeht. Zurück zum Visitor Center rufen wir Wolfgang an und melden eine spätere Ankunft an.

Zurück; kurzer Besuch im K-Mart und Einchecken im Seaside Hotel in Kona. Dann zu Wolfgang und Joy. Zum Abendessen sind wir eingeladen. Ein paar Freunde und Nachbarn kommen ebenfalls. Wolfgang hat gekocht. Es gibt Grillfisch mit Kartoffelsalat. Wir genießen dies und auch den herrlichen Blick von der Veranda auf die untergehende Sonne, die allmählich im Meer versinkt. Beim netten Zusammensein fasziniert Wolfe durch seine Gewandtheit zwischen den Sprachen zu wechseln.

Wolfgang meint, wir sollen mal für längere Zeit nach Hawaii kommen. Die Zeit ist einfach zu kurz.
 

Maui
19. Juli 2003

Wir tanken und erkundigen uns nach unserem Flug. Wir werden umgebucht. Endlich finden wir Wolfgangs Telenr.. Doch es ist zu spät. Er wollte noch mit uns frühstücken.

Das klappt leider nicht mehr.

Der Flug dauert 20 Minuten. Auto abholen und zum Hotel: Maui Seaside Hotel in Kahului. Hier haben wir eine bessere Unterkunft.

Obwohl wir 2 Nächte gebucht haben, ist nur für die 1. Übernachtung ein Frühstück enthalten ...

(arrival breakfast)!

Einchecken- Einkaufen – Essen - Ausschlafen.

 
Hana - Haleaka –Vulkan
20. Juli 2003

Die Küstenfahrt HWY 36 und SR 360 Richtung Hana. Landschaftlich einmalige Lookouts, Wasserfälle, Ananasfelder, Bananen, Zuckerrohr begleiten uns. Die Strasse ist größtenteils sehr kurvenreich und schmal, manchmal nur einspurig zu befahren. Ria fährt höchst konzentriert. Anmerkung: Auch die Karten des AAA waren ziemlich ungenau.

Rechts an der Strasse der dominierende Haleaka –Vulkan, der aber ständig von einem Wolke verhangen wird. Hier müssten wir noch einen weiteren Tag zur Verfügung haben. Aber unsere gesamten Flugverbindungen hängen wie Kettenglieder aneineinander.

Haleakala bedeutet "Haus der Sonne" und er ist 3055 m hoch. Vom Tal windet sich eine kurvenreiche Strecke über 35 km in die Höhe. Man muss morgens schon sehr früh losfahren um das Naturschauspiel der aufgehenden Sonne zu erleben. Der riesige Krater misst: 915 m Tiefe, 12 km Länge, 4 km Breite und der Kraterumfang misst 34 km Länge.

Wir kommen wieder!

Honolulu - Seattle
21. Juli 2002

Abflug nach Honolulu. Unsere gesamten Ansichtskarten müssen in Honolulu noch versorgt werden. Da kein Postschalter im Flughafen ist, verlassen Christian und ich den Flughafen und gehen zur Hauptpost als Fußgänger sehr umständlich wegen der zahlreichen Fahrbahnen. Der Automat spuckt gegen Dollar die gewünschte Anzahl. Ich versuche zu kleben. Die Marken halten nicht. Christian weist darauf hin, dass man die Marken abziehen und aufkleben muss. Sie halten ohne anzufeuchten.

Gut: This Airport is a smoke free facility. NWA ist wenig freundlich. Vielleicht wäre ein früherer Flug nach Seattle möglich gewesen. So geht es erst am Abend weiter.
 

Walter Jansen
Walter Jansen

Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.

Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.

www.reisekladde.de/

Kontakt via: kontakt@reisekladde.de

© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor

 

 

Seattle – Amsterdam
22. Juli 2003

Da wir schon früh in Seattle sind gehen wir nach Öffnung in die Lounge und lassen es uns gut gehen.
Abflug nach Amsterdam 13.10 Ortszeit.

Amsterdam - Hannover – Braunschweig
23. Juli 2002

Ankunft 7.50 MEZ. Weiterflug 9.00 nach Hannover. Unser Auto springt brav an und trägt uns sicher nach Hause. Dort wartet Omas Kartoffelsuppe auf uns.
 

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