Reisebericht: San Francisco - Sequoia NP - Yosemite NP

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Reisebericht: San Francisco - Sequoia NP - Yosemite NP

Reisebericht: Von der Golden Gate bis Hawaii

San Francisco, Sequoia NP, Yosemite NP,
Tioga Pass - Mon Lake
 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2002
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Hannover – Amsterdam - San Francisco
28.06.2002

Kurz vor 4.00 h unsere Aufstehzeit für Fernreisen. Es ist mal wieder soweit. Diesmal in den Sommerferien in die USA weil wir einige Nationalparks besuchen wollen, die in den Frühjahrsferien und Herbstferien wegen Schneegefahr schlecht besucht werden können. Diesmal fliegen wir unsere Vielfliegerpunkte von KLM ab.

Parken und Einchecken in Hannover ohne Probleme. Die Sitzplatzreservierungen bei KLM stimmen. In Amsterdam regnet es. Wir gehen in die Lounge und warten mit dem Einchecken. Plötzlich ein Aufruf von KLM an mich und meine Frau zum Desk zu kommen. Wir beide sind eingeladen, First Class zu fliegen aufgrund unseres Flying Dutchman Status. Ich sitze Reihe 1 j. Da lässt sich's aushalten. Schöne Liegestühle, Damasttischdecken, Süßigkeiten von Leonidas, frisches Obst, Erdbeeren, Weintrauben, Ananas. Die Stewardessen sind sehr bemüht uns zufrieden zu stellen. Soviel Freiheit um mich herum hatte ich noch nie im Flieger. Das hat was!

Christian sitzt Economic Class. Ria tauscht ab und zu mit ihm, was die netten Stewardessen gestatten.

14.30 h Ankunft in San Francisco. Abwicklung am Imigration Desk geht schnell. Mit dem Bus zu Alamo. Ein Deutscher prahlt: meine Wohnung abgemeldet, mein KabelTV, meine Bankgeschäfte erledigt. Nur ALAMO hat lange Wartezeiten. Ein Dodge 4.0 ist es diesmal. Ein großer Kofferraum und breit. Ria fährt uns dank Christians guter "Führung" sicher ins Ramada Inn, Downtown., 7th street 240.

Gemütlicher Abend und rechtzeitig zu Bett.

Golden Gate Park
29.06.2002 

Wir sind früh wach, so dass wir bereits um 7.00 Uhr zum Frühstück gehen. Anschließend, besuchen wir den beim letzten Besuch in San Francisco verpassten Golden Gate Park.

(Zitat ADAC:) Was den New Yorkern ihr Central Park ist den San Franciscans ihr riesengroßer, wunderschöner Golden Gate Park, der an Abwechslungen kaum zu überbieten ist. Seen, ein Teich zum Fliegenfischen, Stadien, kurzgeschnittene Bahnen fürs Rasenbowling, Golfplatz, Springbrunnen, botanischer Garten usw.

Gleich am Parkeingang eine Gruppe Chinesen, die eifrig Qigong üben.
 

Inhaltliche Erläuterung: Der Begriff "QiGong" wird erst seit der Mitte dieses Jahrhunderts als Überbegriff für eine schier unüberschaubare Fülle von traditionellen chinesischen Übungen zur Harmonisierung, Stärkung und Verfeinerung unserer essentiellen Vitalenergie (Qi) gebraucht.

All diese Übungspraktiken streben mit unterschiedlichen Schwerpunkten die Gesundung, spirituelle Entwicklung und Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit an.

So gibt es Übungen mit mehr medizinischer Ausrichtung (medizinisches QiGong), mit mehr spiritueller Ausrichtung und Übungen zur Entfaltung der kämpferischen Fähigkeiten.

Entscheidende Voraussetzung für einen Übungserfolg ist das "Eintreten in die Ruhe" (Rujing).

 
Es ist uns heute unverständlich, dass wir den Park beim ersten Besuch in SFO nicht fanden. Wunderbar angelegt.Die Flora nach Erdteilen gegliedert, zum Beispiel Cape Prince oder West-Australia usw. Im Park treffen wir auf eine junge Deutsche, die hier schon seit 11 Jahren lebt und diesen Park ganz besonders mag. Bei dem langen Spaziergang kommen wir vorbei an:

M. H. De Young Memorial Museum

Im sandbraunen Gebäu­de mit dem kräftigen Turm machen die großen Ausstellungen Station, wenn sie an die Westküste kom­men; zudem gibt es einen großen Überblick über die amerikanische Malerei von den Anfängen bis zum 19. Jh. Im Westflügel ist asia­tische Kunst zu sehen: die bedeu­tendste Sammlung außerhalb ihres Heimatkontinents.

California Academy of Sciences

Gegenüber vom M. H. De Young Museum hatdie Natur mit ihren Wissenschaften das Sagen. Hier findet man das Steinhart Aquarium mit seinem Rundum-Bassin, das Mor­rison Planetarium, ein -Laserium. mit strahlenden Lasershows und (wie könnte es in San Francisco anders sein) einen Raum im Natural History Museum. wo der Boden kräftig schwankt.

Japanese Tea Garden

Vielleicht die hübsche­ste Oase inmitten der großen grünen Lunge ist der über hundert Jahre alte Japa­nische Teegarten, mit allem, was dazugehört: Kleine Tempel laden zur Andacht ein, Buddhastatuen zum kontemplativen Verweilen, steile Holzbrücken führen über kleine Rinnsale und natürlich wartet zu guter Letzt eine Teestube. Dafür und für das Privileg, japanische Karpfen zu beobachten und sich den Geheimnissen fernöstlicher Denkweise in einer passenden Umgebung hinzuge­ben, sind zwar ein paar Dollar Eintritt zu zahlen — aber sie loh­nen sich

Palace of the Legion of Honor

Vor 40 Jahren gab der erhabene Palast der Ehrenlegion im weit nordwestlich gelegenen Lincoln Park bereits eine der stimmungsvollen Kulissen für Alfred Hitch­cocks San Francisco-Verbeugung.

Wir begegnen Eichhörnchen und sogar Kolibris. Anschließend besuchen wir Presidio.

Im geschichts­trächtigen Jahr 1776 wurde südöst­lich der Golden Gate das Presidio als Militärstütz­punkt von den Spaniern ge­gründet, und bis vor kurzem exerzierte hier noch die 6. 115 Army. Wie die Unter­künfte in Zukunft genutzt werden, ist noch unklar. Uni­formen und andere Militärandenken sind auf dem hüb­schen, hügelig-grünen Ge­lände seltener geworden, einem ruhigen Spaziergang gibt es sie noch im Presidio Army Museum (Funston Avenue Ecke Lin­coln Boulevard) zu sehen.

Hier besuchen wir ein Visitor Center, das voll ist mit historischen Ausstellungsstücken bestückt ist.

Christian und ich gehen runter an den Marina Beach und fotografieren die Golden Gate Bridge und Alcatraz. Hier pfeift uns ein starker Wind entgegen. Anschließend zu Safeway, das nicht weit entfernt liegt. Hier machen wir uns den Tipp zu gute und lassen uns eine Kundenkarte ausstellen. Das hat den Vorteil, dass wir in den Genuss der Sonderpreise kommen. Nach einem Snack im Freien geht es über San Franciscos steile Strassen zum Hotel zurück. Wir machen, Siesta um abends noch einmal bei Dunkelheit an die Bucht zu fahren. Herrliche Aufnahmen mit der Filmkamera. Leider hatte Christian seine Fotokameras vergessen.

MOMA und Lesbian Gay Freedom Day
30.6.2002

Wir gratulieren zuerst Oma zum Geburtstag. Nach dem guten Frühstück ab zum San Francisco Museum of Modern Art (Moma)http://www.sfmoma.org/ Wir sind zu früh am Museum, geöffnet wird ab 10 Uhr. So gehen wir in die uns schon längst bekannte Market Street. Hier sammeln sich die Zuschauer und die Teilnehmen an der Gay Parade am letzten Sonntag im Juni. Spaßige Typen ziehen an uns vorüber.

Wir gehen zurück zum Museum. War das Museum früher beim Civic Center untergebracht hat dieses moderne Gebäude eine größere Ausstellungsfläche und bietet "... mit rund 14 000 Exponaten die gesamte Palette von modern bis zeitgenössischer Kunst." Für 23 USD werden wir reingelassen. Die Ausstellung von zeitgenössischer Kunst gefällt uns nicht. AM Schluss Versöhnung durch Picasso, Max Ernst, Kirchner, Braque, Miro, Dali und Beckmann. Eine Sonderausstellung, die als überaus sehenswert in Europa angepriesen wurde enttäuscht uns maßlos. Yoko Ono´s NO WAR. Fliege auf nackter Frau usw. Ich fühle mich verar...!

Zurück an Marina Beach machen wir einen scenic drive um San Francisco herum. Wir fahren die Market Street südlich in Richtung Buena Vista. Hier steigen die Strassen auf 20%. Beim Hochfahren denkt man, man fährt in den Himmel. Beim Runter hofft man, dass die Bremsen nicht versagen und wir trotz herrlichem Blick in Richtung Bucht nicht unkontrolliert dorthin sausen. Wir drehen und fahren an den Twin Peaks vorüber in Richtung Skyline – BVD.auf den Great HWY Am Pacific entlang, erreichen den Golden Gate Park mit der South Windmill und gelangen zur Marina Beach, zu Safeway und dann ab ins Ramada Inn. Ausruhen, denn morgen geht's erst richtig los.

San Francisco - Sequoia NP
1.7.2002

Nach dem Frühstück verlassen wir San Francisco und fahren über die Bay Bridge Richtung Oakland. Die Gegend wird nicht schöner und so beschließen wir soweit wie es geht in Richtung Sequoia zu fahren. Zum Teil eine öde Strecke. Über den HWY 99 Süd geht es vorüber an riesigen Pfirsichplantagen. Modesto, Merced, Fresno, Richtung Bakersfield.
 

Vielleicht noch eine Anmerkung zu Fresno. Die ca. 200 000 Einwohner haben fast alle mit Obst und Gemüse zu tun. Riesige Gebiete um Fresno herum – mehr als 4000 qkm werden künstlich bewässert.

Hier wachsen Grapefruits, Feigen, Pfirsiche, Aprikosen und Pflaumen. Touristisch bietet diese Fahrt nicht. Wir gelangen nach Visalia. Hier kaufen wir ein. Wichtig ist Wasser, Wasser und nochmals Wasser. Unser vorgebuchtes Holiday Inn in Three Rivers erbaut uns nicht.

37 Grad und keine funktionierende Klimaanlage. Diese müht sich zwar ab, bringt jedoch wenig bis keine Kühlung. Aber wo will man hin in dieser wenig bewohnten Gegend, die wenigen Unterkünfte sind durch Reisegesellschaften sehr ausgebucht und Reklamationen helfen nicht.

 
Sequoia - Yosemite
2.7.2002

Wir befinden uns ca. 6 km vor dem Sequoia and Kings Canyon. Das Frühstück ist gut und die Sonne brennt schon wieder.

Als die beiden National­parks zu einer Verwal­tungseinheit wurden, entstand im Herzen der Sierra Nevada ein Megapark, in dessen Gebiet auch der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas liegt, der schneebedeckte Mount Whitney (1417 In. Auf der Westseite des Gebirges blieben gigantische Mammutbäume bzw. Riesen­sequeten erhalten — mehr als 2500 Jahre alt. General Grant ist nur 81,5 m hoch und misst 12 Meter Durchmesser an der dicksten Stelle. Der imposanteste wurde nach General Sherman benannt und gilt mit 84 In Höhe und einem Durchmesser von 10 m als der größte Baum der Welt und sicherlich auch der meistfotogra­fierte. Er wuchs schon, als um 3500 v. Chr. Tutmosis in Ägypten das erste Felsengrab im Tal der Könige erbauen ließ. Die Straße vom Grant Grove Visitor Genter, auf der im Som­mer Shuttlebusse verkehren, folgt dem Generals Highway, von dem Wanderwege abzweigen. Lodges und Campgrounds stehen für Übernachtungen zur Verfügung. Eine Stichstraße führt vom Besu­cherzentrum des Sequoia zum Kings Canyon. der sich klimatisch und landschaftlich unterscheidet. Mit seinen tiefen Canyons, Flüs­sen und Seen ist er ein ideales Wandergebiet. Im Park gibt es Campingplätze und Lodges. Die Straße Nr. 108 von Giant Forest nach Three Rivers ist für große Motorhomes schwierig. Die Zufahrt zum Kings Canyon wird im Winter gesperrt.

Am Eingang erstehen wir unseren "Golden Eagle", gilt für für die ganze Familie. Wir haben somit für 50 Dollar für ein ganzes Jahr überall in den NP usw. freien Eintritt. Das lohnt sich. Im kleinen Visitorcenter werden Erklärungen zum NP gegeben. Hier von diesem Waldparkplatz starten mehrere trails. Auf unserem trail treffen wir auf winzige Streifenhörnchen und eine Hirschkuh. Durch einen umgefallenen Baumstamm ist ein Durchgang geschlagen. Die bestehenden Altbäume werden sorgfältig "gewartet". Die Stille, das Grün und die Riesigkeit der Bäume beeindrucken uns sehr. Die Bäume sind einfach riesig. Der am Visitorcenter stehende SENTINEL wiegt soviel wie 2 voll beladene Jumbo Jets. Dies ist eindeutig auf einer riesigen Tafel vorgerechnet. Wir verlassen diesen "heiligen" Wald und fahren über Fresno zurück bis Oakhurst und übernachten im Days Inn für 89 Dollar.

Yosemite NP
3.7. 2002

YOSEMITE. so sagen die Kalifornier, sei kein National Park, sondern ein -National Parking Lot«, ein «National-Park-Platz.. Besser lässt sich nicht charakterisieren, was sich im Sommer hier abspielt:

Tausende von Menschen schieben sich. Auto an Auto, durch das berühmte Yosemite Valley mit seinen nackten glatten, über 1000 m hohen Felswänden. Shuttle­busse und Trambahnen spucken Ladungen von Touristen aus, die zu den Yosemite Falls eilen, die in zwei Stufen 740 m tief stürzen und damit den Superlativ -höchster Wasserfall Nordamerikas« für sich beanspruchen. Von den jährlich über 3,5 Millionen Besuchern, die nach Yosemite kommen, bleiben bis zu 90 Prozent im Tal, das von der Fläche her nur ein Prozent des Parks einnimmt. Freilich, dieses 11 km lange Tal ist wunder­schön; Der Merced River schuf es, die Gletscher der letzten Verei­sung vertieften und polierten es. Bergkuppen und Zinnen bilden die dramatische Kulisse, wie der El Capitano, eine glatte 1000 m hohe Felswand, die auf Kletterer unwiderstehlich wirkt. Dass sich der Yosemite Park so großer Beliebtheit erfreut, liegt nicht nur an seinen landschaft­lichen Schönheiten, die sich vom Autositz aus konsumieren lassen, es liegt auch an seiner Lage: nur etwa 300 km sind es bis San Fran­cisco, nur etwas mehr als 500 km bis zur Metropole Los Angeles. Touristische Einrichtungen, wie man sie in keinem zweiten Natio­nalpark findet Pizzabude, Bar, Schönheitssalon und Luxushotel —tragen dazu bei, aus Yosemite das Disneyland des Naturgenusses zu machen. Die Verantwortlichen ha­ben inzwischen die Konsequenzen gezogen. In der Hochsaison und an Wochenenden kann er wegen Überfüllung geschlossen werden.

Ein Stück Natur (ADAC)

Die gewaltigen Höhenunterschiede im Yosemite National Park — sie betragen fast dreieinhalbtausend Meter führen dazu, dass die verschiedensten Pflan­zen und Tiere Lebensräume finden. Man sorgt dafür, dass die Tiere möglichst wenig gestört werden. Abseits der Touristenstraßen leben sie völlig natürlich.

In den niedrigen Regionen können Sie Rotwild, Prärie-Hunde, Kaninchen, Dachse, Luchse und sogar Schwarzbären sehen. Auf den hohen Felskuppen hausen Mur­meltiere. Viele von ihnen haben sich so an die Men­schen gewöhnt, dass sie selbst bei Annäherung einer ganzen Touristengruppe nicht in ihren Gängen ver­schwinden.

Charmant ist das quick-lebendige Rothörnchen (eine Eichhörnchenart) mit seinem dunkelrotbraunen Rücken und dem schwar­zen, silbrig glänzenden Schwanz. Ebenso hübsch sind die Streifenhörnchen. Zuweilen hat man das Glück, einen der wenigen noch im Park jagenden Berglöwen, einen Puma, zu sehen. Klapperschlangen sind bis in fast 3000 Meter Höhe zu finden. Und die außerordentlich reiche Vogelwelt umfasst die winzi­gen Kolibris ebenso wie die mächtigen Adler. Unter den Bäumen im Nationalpark ist der Main­mutbaum der interessante­ste. Der mächtigste von die­sen Bäumen, der."Grizzly Giant" ist 64 Meter hoch, hat einen Umfang von fast 30 Metern und ist fast drei­tausend Jahre alt.

Wir fahren von Oakhurst zum Südeingang über den HWY 41 kurvenreich zum Yosemite Von hier aus ist Rummel. Wir finden mit Glück noch einen Parkplatz. Shuttlebusse fahren, und ein überdimensionaler offener Bus, ausgestattet wie ein Floß mit Sitzen und Menschen über Menschen.. Hier im Yosemite Valley haben die steilen Granitfelsen einen Namen, nicht Pershing oder Sherman, nein Half Dome, El Capitan und Three Brothers. Schäumende Wasserfälle wie der Bridalveil der Ribbon und Silver Strand stürzen sich bis zu knapp 100 m Tiefe zum Merced River, der hier unten im Tal friedlich durch blumenreiche Almenwiesen und Wälder dahinmurmelt.

Mitten im Busch da luxuriöse Awahnee Hotel. Zum Glacier Point – der sehenswert ist – fahren wir wegen des Massentriebs nicht hin. Unser Auto ist diesmal riesig. Ein Dodge 4.0. Für kleine Bergstrassen weniger geeignet für den Berg schon. Der Wagen zieht prima durch. Nach einem schönen Spaziergang mit Picnic verlassen wir Yosemite Valley und fahren über den HWY 140 W nach El Portal. Wir suchen lange doch dann finden wir die Cedar Lodge. Hier hatte ich über Internet gebucht. Da ich mich beim Datum vertan hatte., musste ich einmal stornieren. Das zweite Datum war jedoch nicht gebucht worden, obschon ich eine Bestätigung hatte. Es ging alles gut. Das Zimmer ist schön groß. Ein herrlicher Bergfluss. Hier plantschen Kinder vergnügt im Wasser. Schattige Pavillons und gepflegte Blumenbeete laden zum Verweilen ein.

Tioga Pass - Mono Lake 
4.Juli 2002
 

10.30 Uhr Aufbruch. Man will mir eine Email senden, wenn doppelt berechnet wird. Alles ok. Auf HWY 140 bis YP dann auf HWY 120 Richtung Lee Vining.

Diese Strasse ist natürlich im Winter geschlossen. Wir steigen auf Richtung Tioga Pass. Eine grandiose Bergwelt zwingt immer wieder zu Stopps. Die Luft ist rein. Ich fühle mich sauwohl, keine Allergene weit und breit. Vor dem Tioga Pass Eingang/Ausgang liegen die Tuolumne Meadows, das sind die größten Hochgebirgswiesen in der Sierra Nevada. Die grünen, blumenbedeckten Auen, durch die der Tuolumne River fließt, liegen in einer Höhe von fast 2900 Metern! Hier ist Wandergebiet. Überall führen trails lang.

Nach einem kurzen Walk fahren wir weiter zum Tioga Pass. Der einzige östliche Eingang in den YP ist ein Schaustück für sich. Er liegt über 3031 m hoch in einer urweltlichen Parklandschaft mit kahlen Kuppen, bizarr geformten Bäumen, schöne Seen und Wiesen. Der Passstrasse schlängelt sich wie ein Lindwurm an den Felsen vorbei. Noch nie war ich mit dem Auto auf dieser Höhe.

Nach vielen Kehren gelangen wir über Lee Vining an den Mono Lake. Das Besondere an diesem kobaltblauen See sind die bizarren Tuffgebilde aus Calciumcarbonat, die in Hunderten von Jahren unter Wasser entstanden.

Nach einem Stopp oberhalb des Sees fahren wir weiter auf HWY 395 Richtung Carson City. An der Strecke liegt die Westerstadt Bodie, Die Braunschweiger Zeitung hatte einen ganzseitigen Bericht darüber veröffentlicht. Wir zweigen ab in Richtung Bodie.
 

Walter Jansen
Walter Jansen

Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.

Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.

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Kontakt via: kontakt@reisekladde.de

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Steppe über Steppe, doch die Strasse ist asphaltiert und so denken wir, dass der Weg zu dieser denkwürdige Stadt auch so bleibt. Pech 5km vor der City schlechteste Wegstrecke, Unser Mietvertrag lässt das Befahren nicht zu. Bevor wir noch eine Panne riskieren, drehen wir enttäuscht um. Zurück und weiter nach Carson City. Doch bei Bridgeport suchen wir uns ein Motel: Sierra Retreat. Eine Anlage bestehend aus Cottages mit Parkplatz und kleiner Terrasse und einer vorgelagerten Pizzeria, das von zwei älteren Damen bewirtschaftet wird. Hier essen wir eine Pizza mit einem neuen Gewürz: crashed red pepper: very hot and spicy.

Mach dem Abendessen sitzen wir draußen. Sofort besucht uns Tierhaar - Allergiker eine graue Westernkatze und fühlt sich wohl bei uns. Das Cottage ist filmenswert. Es wir alles festgehalten. In der Hitze der Nacht ist kaum Schlaf zu finden. Der Schweiß trieft - trotz Ventilatorungetüm - über die Stirn. Die Betten werden zu Wasserbetten.

Nächste Etappe: Virginia City - Reno
 

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