Reisebericht Bali | Nusa Lembongan

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Reisebericht Bali | Nusa Lembongan

Ferientage auf Lembongan und Ceningan

Die beiden Schwesterinseln von Bali werden erkundet
im Juni 2009
 


 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2009
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Seit vielen Jahren bereits in Bali ansässig war es an der Zeit auch die zu Bali gehörenden Nachbarinseln Nusa Lembongan und Ceningan sowie auch die größte der 3 Inseln Nusa Penida zu besuchen. Zu oft wurden wir von unseren Gästen (www.villa-orchid-bali.com) nach Bade- und Ausflugsmöglichkeiten zu den genannten Inseln ausgefragt, ohne persönliche Erfahrungen weitergeben zu koennen.

Es war ein schoener Samstag Morgen im Juni 2009, als wir von Sanur aus mit einem Boot der Perama - Gruppe (Touren + Transport und Boot Service: 0361 / 973316 Ubud) gegen 10.30 Uhr ablegten. Das Ausleger-Boot fasste problemlos die am Strand wartenden 50 Leute, die sich bereits einen Tag vorher einen Platz reservieren ließen. Nach einer guten Stunde erreichten wir den flachen Sandstrand vor Jungutbatu, sprangen von Bord und wateten durch das klare, flache Wasser dem Ufer zu. Es war Hochsaison und wir hatten vorsorglich ein Zimmer im Bunga Bungalow vorgebucht. Jordan, ein Mitarbeiter dieser Anlage, mit dem wir bereits vorher telefonischen Kontakt hatten, wartete bereits mit einem Moped (75.000 Rupiah/Tag) in Ufernähe auf uns, denn wir wollten beweglich sein und die Insel erkunden. Obwohl Lembongan auf der Karte ziemlich klein und niedlich ausschaut, und zum einfachen durchwandern geradezu einlädt, täuscht man sich doch in den tatsächlichen Entfernungen vor Ort.
 

map
 Nusa Lembongan - Ceningan
 

 


Seegras Anbau mit Blick auf Mt. Agung
 

 
Die vorgebuchte Unterkunft sagte uns in keiner Weise zu, und zogen sofort mit unserem Roller und mit Jordan (Jordan's Telefon Nr : 085238137150 - ein hilfreicher Mensch) als Wegkundiger vorweg zu einem ruhigerem, idyllisch gelegenem Resort an der Dream Beach. Hier gefiel es uns und wir verbrachten in einfachen, aber fast neuen, mit Alang-Alang Gras bedeckten Hütten einige angenehmen Tage mit Aussicht auf eine faszinierender Standlandschaft.

Von der Terrasse des Pandanus Cafés aus genießt man nicht nur morgens das Frühstück , sondern auch den Blick auf das tiefblaue Meer. Mit Getöse branden schaumgekrönte Wellen ans Ufer und weiter draußen spritzen sich weiße Gischtkämme in den blauen Himmel um sich in einem ewigen Rhythmus Welle für Welle ans Ufer zu schieben. Die Anlage liegt an einer herrlichen Bucht mit weißem Sandstrand und glasklarem, sauberem Wasser, etwas das man auf der Hauptinsel Bali wesentlich selten vorfindet. Von beiden Seiten wird diese kleine Bucht von steilen Felsenklippen umrahmt an denen sich ständig anbrandende Wogen donnernd brechen und sich zischend zu Nebel versprühen.
 

AUF INS PARADIES
Reiseziel | Villa Orchid Bali
Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
villa-orchid-bali .de

 


Morgentliche Schattenspiele an der Dream Beach


Ein gewisser Nachteil an der Dream Beach sind die oft sehr hohen Wellen, daher für unerfahrene Schwimmer eine nicht immer ganz einfach Sache, aber um so interessanter für die Wellenreiter mit ihren Brettern.Verlässt man das Resort, erreich man nach einem kurzem Spaziergang entlang der Küste ein Naturschauspiel, das Devil's Tear, eine gewaltige Felsengrotte in der sich Wellen von allen Seiten kommend, wuchtig brechen und mit Gedröhn und Gedonner, wie ein Urtier fauchend, Gischtfontänen weit in die Höhe speit.

Ebenfalls gute Sandstrände mit geringem Wellengang und guten Unterkünften findet man an der Mushroom Bay, aber auch in Jungutbatu und im Norden der Insel entlang der Mangroven Beach ist man - je nach Geldbeutel - gut oder besser untergebracht. Tauch- und Schnorchel - Möglichkeiten gibt es genügend vor Ort. Abenteuerlustige und Könner schippern mit einem angemietetem Boot zu den fischreichsten Plätzen und genießen einen erlebnisreichen Tag auf schwankenden Planken. Von der Gastronomie kann man nicht Großes erwarten, kein - Fine Dining - wie in den Zentren Bali's. Es gibt einfache Gerichte die den Magen füllen, dafür immer noch äußerst preiswert.
 

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Beach Jungutbatu - Anlagestelle Perama


Einen gewissen Wohlstand erreichte Lembongan durch seinen Seegras Anbau entlang der flachen Nord - Ost - Küste. Interessant ist es abends bei hereinrechender Dunkelheit und bei Ebbe die letzten Aktivitäten dieses arbeitsintensiven Seegrasanbaues zu beobachten. Beschaulich und gelassen schieben die Bauern ihre mit Seegras gefüllten Boote mit langen Stangen - wie die Gondoliere in Venedig - über die flachen Wasser der nun einsetzenden Flut.

Ungewohnt, aber sehr beeindruckend ist der Anblick des Gunung Agung, des höchsten und heiligsten Berges Bali’s von der Mangrovenküste Lembongan's aus, der hier zur Abenddämmerung den Hintergrund einer flachen kultivierten Meereslandschaft bildet, wo Bauern weit draußen nur noch schemenhaft zu erkennen, ihrer ruhigen Arbeit nachgehen.
 


Abendliche Seegrasernte
 

 


Abendmenue in Jungutbatu
 


Frauen schieben lautlos, im letzten fahlen Licht des Abends, gefüllte Körbe dem Uferstrand zu, um später ihre eingebrachte Ernte zum Trocknen auszulegen. Auf Planen ausgebreitet trocknen grüne und rote Algen gleichzeitig, in dem sie ständig gewendet und umgeschichtet werden. Abgesteckte Parzellen im flachen Wasser in Ufernahe werden mit Schnüren durchzogen an denen kleine Stücke dieser Alge angeknotet werden. Bereits nach 40 bis 50 Tagen kann dank des nährstoffreichen Wassers geerntet und wieder neu gesetzt werden.
 

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Seegras wird Stück für Stück angeknotet

 
In gewaltigen Säcken verpackt, verlädt und verschifft man die Ernten erst nach Nusa Penida, um sie später nach Surabaya zur Weiterverarbeitung als Verdickungsmittel für die verschiedensten Produkte zu transportieren. (Eiscreme, Käse, Diätnahrung). Vieles geht nach Japan und China um auch dort weiter verarbeitet zu werden.   Bitte Weiterlesen

 

Gerhard Waldner
Gerhard Waldner

Geboren in Ludwigshafen am Rhein, war Gerhard schon seit frühester Jugend an vom Reisefieber gepackt. Meistens mit Fahrrad und Motorrad bereiste er über 60 Länder. Auch während seiner beruflichen Tätigkeit nahm er sich immer wieder genügend Zeit, ferne interessante Gebiete zu bereisen und zu entdecken.

Seit dem Jahre 2006 lebt er mit seiner Balinesischen Frau Yuni grösstenteils in seinem Haus in Bali, auf der Insel zu der er sich immer wieder hingezogen fühlte. Die mehr als 17.500 Inseln des Indonesichen Archipels liegen nun vor seiner Haustür zur Erkundung bereit.

Ferien-Bungalows in Bali, Indonesien:
http:/www.villa-orchid-bali.de/

Kontakt via: mail@WorldTravelReports.com

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Seegras in unterschiedlichen Farben

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