Reisebericht: Kuala Lumpur

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Reisebericht: Kuala Lumpur

Reisebericht: Malaysia 2000 Reise

Kuala Lumpur
 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2000
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Kuala Lumpur, Renaissance Hotel
28. bis 31.10.2000

In KL fahren wir erst in das New World Renaissance. Stellen aber fest, dass es für uns zu teuer ist. Dann fahren wir in der Gegend rum und suchen ein anderen Hotel. Alles gefällt uns nicht. Wir kehren um in das New World Renaissance. Chrissi will erst nicht, weil ihn der eine Herr an der Rezeption so nervt, der immer in seinen Zähnen saugt. Er geht dann aber doch und wir bekommen das Zimmer, allerdings bekommen nur zwei Personen Frühstück.

Dann laufen wir los in Richtung Twin-Towers, das ein riesiges Einkaufszentrum im Erdgeschoss hat, in dem es alles gibt, was gut und teuer ist. Die Türme sind beeindruckend. Wir stärken uns noch mit fish und chips.

Abends lesen wir noch etwas und sprechen über die Eindrücke, die wir am Tag gesammelt haben. Wir schlafen die erste Nacht ohne Klimaanlage. Das ist auch sehr schön.
 

29.10.2000

Morgens nach dem Frühstück fahren wir tanken. Dann wollen wir zu den Lake Gardens, finden aber nicht die richtige Strecke, da unser Kartenmaterial nur ungefähre Angaben macht. Uns reicht es. Wir warten im Hotel auf den Mann von Pacific rent a car. Christian telefoniert. Wir hinterlegen den Schlüssel, Parkkarte und einen Zettel "Umbrella war nicht im Auto."

Wir hatten erst jetzt gelesen, das zu jedem Auto ein Schirm gehört. Wir beschließen ein Taxi zu nehmen. Für 25 RM fährt uns der Taxidriver eine Stunde lang in der Stadt rum.

In der National Mosque, einem sehr modernen Bau, muss ich mir ein langärmeliges Kittelkleid überziehen und ein Kopftuch umbinden. Innerhalb kurzer Zeit sind meine Haare unter dem Tuch klitschnass. Wir dürfen bis vor den Gebetsraum. Im Frauengebetsraum sitzen die Frauen vor Ventilatoren und beten.

 
Wir lassen uns in das Nationalmuseum fahren, das der Taxifahrer zunächst nicht finden kann. Dort verbringen wir den Rest des Tages und wandern quer durch die Stadt nach Hause zurück.

30.10.2000

Wir lassen uns mit dem Taxi fahren.
 

Old Kuala Lumpur
Old Kuala Lumpur

 

Modern Kuala Lumpur
Modern Kuala Lumpur

 
Im Orchid Garden fotografieren wir kräftig. Die höchste Fahnenstange mutet sehr amerikanisch an.. Wir lassen uns vor einer Mega Mall raussetzen. Vorher haben wir verabredet, dass der Taxifahrer uns morgen Abend um 21.00 Uhr am Hotel abholt und uns für 65 RM zum Airport KLIA bringt. Walters Sorge: Geht unser Gepäck in sein Auto?

Im Einkaufszentrum gehen wir eine Stunde bummeln, dann essen wir.

Zurück zum Hotel an die Jala Ismail, nehmen wir ein Taxi. Der Fahrer ist wieder sehr nett, Nach kurzer Rast brechen Walter und Chrissi wieder auf zum Sunday market. Der entpuppt sich nicht als CD-Paradies, sondern als Riesengarküche. Kurz darauf sind die beiden wieder da. Wir nehmen ein Taxi zum Chinese Market. CDs und eine Tasche, die sich zu Hause als minderwertig entpuppt werden erstanden, außerdem noch Postkarten und Batterien.
 

Dann gehen wir zu Fuß ins das Kaufhaus Sund M. Kitsch hoch drei kann man da bewundern. Dann steigen wir wieder ins Taxi und fahren zur KLCC, der Einkaufsmeile, die direkt am Hotel in den TwinTowers liegt. Zu Fuß gehen wir dann ins Hotel. Unterwegs haben wir noch eine witzige Beobachtung gemacht:

In einem Kaufhaus wurde für Fitnessgeräte und dergleichen geworben. Unter anderem für eine Fußmassage. Ein künstliches einsames Bein, äußerst realistisch nachgeformt, demonstrierte die verschiedenen Möglichkeiten der Massage.

Ein anderes Mal ist es ein einsamer Fuß. Aber auch Vorstellungen an natürlichen Personen haben wir erlebt. In einem Massagestuhl lag ein älterer kleiner asiatischer Mann. Offensichtlich lief das Gerät auf Hochtouren. Ihm flatterten die Wangen nach rechts und links, sein Restkörper vibrierte stark, aber er hielt durch. Beim diesem Anblick konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das gesund sein kann.

 
Eine andere Massageart in einer Mall wirkte auch sehr witzig und irgendwie un wirklich. Es wurde eine Wassermassage angeboten. Ein vollbekleideter Mensch legte sich auf eine wasserfeste Folie in einen rechteckigen Kasten. Der Kopf guckte oben raus. Unter der Folie in dem durchsichtigen Kasten war Wasser. Dann wurde ein gleich konstruierter Deckel über den Massagewilligen gestülpt. Wie der Hals "abgedichtet" war, das konnte man nicht genau sehen. Das Wasser wurde in Bewegung gebracht und massierte so den Probanden.

Die Zeichen der Globalisierung werden uns immer wieder durch weltweit gleiche Ketten deutlich gemacht, wie zum Beispiel den Body-Shop. Ebenso sprießen hier genau wie auch in Amerika und auch bei uns die "Vitamin-Shops" aus der Erde. Schade ist, dass im Zuge von so verstandener Globalisierung die einheimischen Produkte und Eigenheiten unter den Tisch fallen.

Der letzte Tag in Kuala Lumpur
31.10.2000

Um 8 Uhr werden wir telefonisch geweckt. Pacific Rent a Car haben keine Schlüssel vorgefunden. Wutschnaubend beklagen wir uns über das schlechte Auto. Walter und Chrissi gehen nach unten und kopieren den Parkschein, der die Einstellzeit angibt. Danach kommen wir nicht so richtig in die Puschen. Der Tag ist zerrissen. Wir beschließen erst einmal so lange wie möglich im Zimmer zu bleiben. Um 14.00Uhr checken wir aus und gehen zum KLCC. Draußen ist es heiß, drinnen fast zu kühl. Wir wollen ins Visitor Centre, das wird aber gerade renoviert und ist geschlossen. Wir trennen uns. Christian erkundet ein neues Stadtviertel. Er lernt dort einen Herrn kennen, dessen Tochter ein Stipendium für ein Jahr Studium in Düsseldorf bekommen hat. Er lädt Chrissi zu einer Tasse Kaffee ein und erkundigt sich nach den deutschen Verhältnissen. Er erzählt, dass in Malaysia jeder Arbeit findet, dass aber sehr viele schwach entlohnt werden. So verdienen einige nur 2500 RM im Jahr. Über Vielweiberei wurde auch geredet: Ein Mann kann sich so viele Frauen nehmen wie er unterhalten kann. Damit wird die Sache auch zum Prestigeobjekt und die Verwandtschaft unübersichtlich.
 

Walter Jansen
Walter Jansen

Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.

Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.

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Walter und ich gehen noch einmal zum KLCC und bummeln ganz gemütlich. In Jean's Cafe gönnen wir uns einen Tee und eine Packung Shortbread Als wir wieder ins Hotel kommen, sitzt Chrissi dort schon und lernt für seinen Führerschein. Unser Taxifahrer kommt eine Stunde eher als verabredet. Das kommt uns sehr entgegen. Wir fahren zum Flughafen und genießen KL noch einmal bei Nacht. Der Flughafen ist ultramodern. Beim Einchecken sind unsere Plätze vergeben. Ein netter KLM Bediensteter gibt uns aber gleichwertige. Wir essen noch eine Pizza bei Sbarro, lecker, aber mit viel Knoblauch – die armen Mitreisenden!

Der Flug ist gut. Von Amsterdam geht es dann weiter nach Hannover und dann nach Braunschweig, wo Omas leckere Kartoffelsuppe schon auf uns wartet.

Viktoria Jansen
 

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