Reisebericht Townsville - Billabong - Cairns

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Reisebericht Townsville - Billabong - Cairns

Australien

Townsville - Billabong - Cairns
 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2001
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Townsville
19.07.2001

Die Temparaturen liegen bei 30 Grad. Wir verlassen Airlie Bech und fahren über Bowen immer dicht an Zuckerrohr vorbei und zum teil abbrennende stinkende Felder und jede Menge toter Kängurus. Wir haben mehr tote als lebende Tiere am Highway 1 gesehen.

Übrigens bei den Känguruhs gibt es über 50 verschiedene Arten.Endlose nichtssagende Strecke. Wir erreichen Townsville

In Townsville macht jedermann Station. Kein Wunder, denn an über 300 Tagen pro Jahr lacht dort die Sonne. Und: Die 96 000-Einwohner-Stadt ist reich an Attraktionen. Da ist z.B. das Great Barrier Reef Wonderland. Es ist das größte künstliche Riff-Aquarium der Erde. Das Kino Omnimax Theatre zeigt das Riff besonders eindrucksvoll in 3-D. Sehr schöne Fotos von der Stadt lassen sich vor allem nachmittags vom Castle Hill Lookout machen.
 

 

Für die Australier hat Townsville eine besondere Bedeutung: 1901, nach Gründung des australischen Staatenbunds, wurde hier erstmals die neue australische Flagge mit dem "Kreuz des Südens" und dem ,,Union Jack" gehißt.

Professionelle Taucher schätzen es als einen der interessantesten Spots in Australien: das Wrack des gesunkenen Frachters ,,SS Yongala" vor der Küste von Townsville.

Infos über geführte Tauchtouren gibt es bei der

Tourist Info direkt am Highway oder in der
Flinders Mall

(Mo-Fr 9 bis 17, Sa bis 16 Uhr).

 
Nicht versäumen sollten Sie auch einen Besuch bei den Koalas auf Magnetic Island. Nirgendwo in Queensland sind so viele der nachtaktiyen putzigen Beuteltiere zu sehen: besonders abends sind die Chancen gut. Denn während Koalas den Tag verschlafen, fressen sie nachts innerhalb nur weniger Stunden weit über ein Kilo Eukalyptuslaub. Fähren verkehren täglich ab Great Barrier Wonderland oder Marina Breakwater (Autofährel. Wer nun weiter nach Norden kommt, dem wird auffallen, daß sich, als Zeichen der zunehmenden Wärme und Feuchte, die Vegetation ~ändert. Immer häufiger säumen Kokospalmenhaine den Straßenrand. Die hohen Bergrücken der Great Dividing Range begleiten mit dichtem und artenreichem Regenwald die Reise in Richtung der inneren Tropen.

Unser Motel nennt sich The Villas . Man hat das Gefühl im amerikanischen wilden Westen zu wohnen. Problem Tanken. Moderne Kreditkartentechnik überfordert Präriebewohner. 5 x Versuch Kunde vor mir 4 x Versuch bei mir. Verflixte Technik.

Ein Känguruh grasend gesehen!

Townsville
20.07.2001

Es ist nach wie vor heiß hier oben. Es gefällt uns hier. Ruhetag und Verlängerung.
 

Aborigines Kultur
Aborigines Kultur

 

Aborigines Kultur
Aborigines Kultur

 
Billabong Wildlife Sanctuary
21.07.2001

Nicht weit von Townsville gibt es einen wunderschönen Tierpark, der von Aborigines geführt wird. Interessante Vorträge (... we all have tue same coulred blood) über die Natur aus der Sicht der Aborigines. Viele einheimische Tierarten sind zu sehen diverse Vogelarten, Krokodile, Känkuruhs und Koalas. Die Koalas dürfen sogar gestreichelt werden. Auch eine Einführung des Spielens auf einem Didgeridoo wird gegeben. Man darf sogar selber üben.

Christian ist im shop so von einem Didgeridoo begeistert, so dass er es kauft. Abends wird im Auto vor dem Motel geübt und geübt.
 

 

Cairns
22.07.2001

Nach dem Besuch des Flohmarktes in den Crystal Creek NP. Hier bestaunen wir nach einer Fahrt über schmale Strassen den Wasserfall und fahren weiter Mission Beach.

Ich habe die Entfernungen unterschätzt.

Die Reserve leuchtet auf und nirgends eine Punpstation zu sehen. Wir verfahren und und gelangen doch wieder nach Mission Beach Tourist-Information zurück.

Hier bedient uns im besten Deutschenglisch LOTTE, sie will uns die letzte Kabine vermieten.

Endlich finden wir die Tankstelle und ich atme besonders auf.

 
Mission Beach

Ein Bade- und Urlaubsparadies ist die 700-Einwohner-Gemeinde Mission Beach. Seinen Namen bekam das Örtchen nach einem Missionarscamp, in welchem zwischen 1914 und 1918 Aborigines zum christlichen Glauben umerzogen wurden. Etwa 14 km zieht sich der einsame Mission- bzw. Wongaling Sandstrand in Richtung Süden, und besonders schön ist er nahe South Mission Beach. Eine große Attraktion sind mittlerweile die zahlreichen Helmkasuare, die sich in den Regenwäldern rund um Mission Beach beobachten lassen. Etwa 1,80 m groß und flugunfähig, stehen die Straußenvögel auf der Liste der bedrohten Arten. An den Strassen überall Vorsicht Kasuare. Doch gesehen haben wir keine.

Täglich gibt es ab Mission Beach und South Mission Beach mehrere Fähren nach Dunk Island. Diese kleine Insel rühmt sich, die größte Zahl der dunkelblauen Ulysses Falter zu beherbergen. Diese wunderschönen Schmetterlinge sind eines der Wahrzeichen Queenslands.

Ria empfiehlt Weiterfahrt bis Cairns. Überall Zuckerrohr. Über Tully und Innisfall dicke Rauchschwaden über Feld und Wald. Stinkender Qualm überall. Endlich finden wir ein schönes Appartement PACIFIC CAY für 70 AUD. Christian lässt sich die Rückflüge bestätigen und will wissen ob das Didgeridoo mit an Bord genommen werden muss. Didgeridoo, was ist das? Mal sehen wie es weitergeht.

Cairns
23.07.2001

Die Geschichte der Boomtown im Norden begann bescheiden: EinKoffer und eine Zeltstange mit der Aufschrift ,,Post Office" waren die ersten ~Bauwerke" des heutigen Cairns. Ganz besondere Glücksritter sollten in diesem Postamt ihre Briefe abholen oder aufgeben können. Denn 1873 hatte James Venture Mulligan in Maytown am Palmer River (nahe des heutigen Cooktown) Gold entdeckt. Bald strömten Digger in Scharen heran. Mit ihren Segelschiffen landeten sie jedoch nicht direkt in Cooktown, sondern an jenem neu erschlossenen Hafen mit der kleinen Briefbox, den man nach Sir William Cairns benannte, dem damaligen Gouverneur von Queensland.

Heute zählt Cairns über 100 000 Einwohner. Der Tourismus-Boom in der Region steigert ständig die Attraktivität der Stadt. Sie gilt als eine der am schnellsten wachsenden Städte Australiens und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Touren ans Barrier Reef, die beiden vorgelagerten Inseln Fitzroy und Green Island sowie in die umliegenden Regenwälder. Ein wenig Glanz der großen, weiten Welt bringt die großzügige, helle Glas-Stahl-Architektur des neuen Reef Casinos in die Stadt, die ansonsten vor allem das Ziel junger Rucksackreisender ist. Zum abendlichen Bummel entlang der Esplanade mit ihren Cafes und Imbißbuden sei an dieser Stelle geraten — nicht jedoch, eines der vielen überteuerten Souvenirs auf dem sehr kommerziellen täglichen "Night Market" (an der Esplanade) zu kaufen!

Heute ist Einkaufstag. Touristen und Souvenirläden sind zahlreich vorhanden.

Abends Über dieses riesige Land und seine Probleme diskutiert.

Cairns – Darwin - Kuala Lumpur
24.07.2001

Christian wiegt unsere Gesamttonnage: 80 Kilo. Bei Avis keine Probleme. 10.45 Einchecken. Flug Richtung Westen. Wüste und Steppe, einsame Küsten, überall Buschfeuer. Zwischenlandung in Darwin, Einöde pur. Dann Weiterflug nach Kuala Lumpur. Hier hatten wir ein Stoppverprogramm von Malaysian Airlines gebucht, was empfehlenswert ist.

Kuala Lumpur
25.07.2001 bis 27.07.2001

pNoch einmal 3 Tage Kuala Lumpur. Diese Stadt mit den schönen Gärten und Hotels kennen wir schon. Natürlich allabendlicher Besuch auf dem chinesischen Markt. Die letzten Einkäufe werden getätigt.

Gute Hotels lassen sich über Internet ohne Probleme buchen. Auf jeden Fall Buchungsbestätigung mitnehmen. Das Frühstück ist ausgiebig.

Da wir West-Malaysia im Jahre 2000 ausführlich besucht haben, hier nur ein paar Tipps für KL http//tourism.gov.my : Petronas Twin Towers mit Einkaufszentrum. Malls gibt es auch; Nationalmuseum – die nationale Kunstgalerie –Hauptbahnhof- diverse Parks usw.

Am besten mietet man sich ein Taxi. Doch aufgepasst unser Taxifahrer wusste nicht wo die nationale Kunstgalerie war und irrte mit uns durch Kuala Lumpur. Nach Rücksprache mit anderen Taxifahrern fanden wir dahin.
 

Walter Jansen
Walter Jansen

Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.

Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.

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Frankfurt
27.7.2001

Transfer zum Flughafen ohne Probleme. Malaysian Airlines ließ Christian nicht in die Lounge. Ärgerlich. Ansonsten ein besonderes Lob der Crew.

Über Afghanistan erkrankte ein Passagier plötzlich lebensbedrohlich. Der Kapitän änderte den Kurs und flog nach Dubai zum Zwischenstopp, damit dieser Passagier medizinisch versorgt werden konnte. Beruhigend.

So landeten wir mit 4 Stunden Verspätung in Frankfurt. Mit der S.Bahn umständlich zum Hauptbahnhof. Mit dem Gepäck treppauf treppab treppauf treppab usw. Für ältere Fluggäste mehr als beschwerlich. Endlich im ICE und ab in die Löwenstadt zu lang ersehnten Kartoffelsuppe von Oma.
 

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