Reisebericht: Von Tirau nach Wellington

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Reisebericht: Von Tirau nach Wellington

Von Tirau nach Wellington

Auckland, Tirau, Taupo, Levin, Wellington
 

 

 
Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2003
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
 

 
Tirau - Taupo
16. April 2003

Wir verlassen unser Motel und fotografieren die beiden im Hund – und Schaflook gebauten Wollspeicher und fahren weiter Richtung Rotorura.

Der Ort ist groß und voll touristisch aufgebaut. Das Informationszentrum im Maori-Stil errichtet. Wir machen einen Spaziergang und fahren weiter nach Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. An der Straße dorthin brodelt und zischt es überall. Lady Knox Geyser kann bestaunt werden ohne Eintritt zu zahlen.
 

Wai-O-Tapu
besitzt wohl die bunteste Quellen-Mischung. Der Eintritt ist vertretbar und so schlendern wir 2 Stunden durch das wunderschön angelegte Thermalareal. Foto und Filmkamera sind unbedingt mitzunehmen. Es lohnen sich herrliche Ausblicke auf Sinterterrassen und bunte Wasserbecken. Yellowstone in Kleinausgabe. Die angegliederten Parkplätze bieten gute Picknickmöglichkeiten.

In Richtung Taupo gelangen wir zu den malerischen Huka Falls, über deren Felsstufen der Waikato River polternd hinabstürzt. In der Nähe liegt die der High Society bekannte Huka Lodge. Das ist uns zu exklusiv und so fahren wir bis Taupo und finden ein nettes Motel in der Nähe vom Lake Taupo, dem größten See Neuseelands (616 qkm).

Der Ort wirkt trotz der Touristik recht beschaulich. Nette Geschäfte und Einkaufsmärkte. Ein Spaziergang am See während der Abenddämmerung ist unvergesslich.

 
Taupo - Levin
17. April 2003

Am See entlang geht es heute weiter bis Turangi. Von hier aus kann man in den Tongarino NP oder weiter Richtung Wellington auf der SH 1. Wir möchten gerne nach Wellington weiter und so umfahren wir die Vulkane des NP, die majestätisch mit Wolkenkranz aus der Ferne grüßen. Teilweise durchfährt die Straße große Aufforstungen, die die Neuseeländer stolz mit Aufforstungstafeln versehen haben. Dann folgen wir der Desert Road. In Waoruru halten wir und besuchen das gut gemachte Armeemuseum. Es informiert über alle Kriegsgebiete und UN–Einsatzorte, wo neuseeländische Soldaten im Einsatz waren oder sind. Bevor wir losfahren, nehmen wir im angeschlossenen Cafe einen Cappuccino zu uns. Nun wird die Strecke langatmig und wir durchfahren Palmerston North. Die Stadt ist verkehrsmäßig unübersichtlich.

ADAC: "Das reiche Agrargebiet prägt ihr kommerzielles und geistiges Leben. Gepflegte Gärten und eine 10 km lange Promenade am Fluß bieten Spaziergängern Entspannung. Wir fahren durch diese Stadt und gelangen endlich nach Levin. Hier finden wir ein nettes Motel. In der Nacht merken wir erst an den rattenden Güterzügen, dass wohl hinter dem Haus eine Eisenbahnlinie vorbeifährt."

Wellington
18. April 2004

Bei Otaki parken wir an die Bucht und machen einen ausgedehnten Strandspaziergang. Vor uns liegt Kapiti Island. Die einstige Walfangstation ist heute ein Vogelschutzgebiet.

Von Waikanae fährt Ria eine sehr schmale Passstraße durch Regenwald. Bei jeder Begegnung mit einem anderen Fahrzeug bedarf es höchster Konzentration. Eine Kolonne mit Militärfahrzeugen begegnet uns. Oben wo baumgroße Farne zu bestaunen sind halten wir an um ein Foto von der vor uns liegenden Schlucht zu machen. Ich gehe bis an den Rand. In hundert Meter Tiefe liegen jede Menge verrotteter Autos. Nicht gerade umweltfreundlich. Dann geht's ebenso schmal und kurvenreich bergab nach Upper Hutt. Eine tolle Fahrleistung.

In Upper Hutt regnet es und so brechen wir die Fahrt nach Masterton ab. Über Lower Hutt geht es Richtung Wellington. Hier sind die von uns ausgesuchten Motels belegt. Quality Inn verlangt für 1 Queens Bed 130 ND. Das ist ein bisschen viel und so fahren wir wieder raus nach Lower Hutt. Das Motel sahen wir vom HWY aus liegen, gelangten aber erst durch langes Suchen dorthin: Fernhill – Motor - Lodge. Schönes Zimmer und ruhige Atmosphäre. Es wird kälter: 16 Grad C.

Wellington
19.April 2003

Nach dem Frühstück fahren wir wieder nach Wellington. Tiefgarage im Zentrum kostet 5 N$ /all day. Der Eindruck vom Stadtzentrum ist gut. Regierungsgebäude und Verwaltungsgebäude wirken gepflegt. Die Stadtautobahn durch das Herz der Stadt wirkt störend. Die Hauptstadt Neuseelands zählt ca. 375000 Einwohner.

Wir erwischen einen sonnigen Tag, was wenn man den Reiseführern glaubt zu dieser Jahreszeit selten ist. Zunächst gehen wir in das Nationalmuseum Te Papa.

Der Prospekt sagt : "Kia ora! Willkommen im Te Papa Neuseelands kühnem und innovativen Nationalmuseum in atemberaubender Lage direkt am Meer. Hier erhalten Sie einen einzigartigen Einblick in Neuseeland, und Sie hören die faszinierenden Geschichten des Landes und seiner Menschen."

Der Eintritt ist frei und das Museum ist sehr gut besucht. Die Geschichte des Landes wird abwechslungsreich, spannend und interaktiv dargestellt, ebenso die Geschichte der Einwanderer, die Entwicklung der Technik oder die Kultur der Maori dargestellt wird. Alle Multimediamöglichkeiten werden eingesetzt. Langeweile kommt nicht auf.
 

Taiaroa
Taiaroa
 

 

100 Jahre Automobilclub Neuseeland
100 Jahre Automobilclub Neuseeland
 

Über die schönen Kaianlagen am Queens Wharf schlendern wir zurück zum Lambton Quay, der Haupteinkaufsstraße und suchen die Talstation der Cable-Car.

Auf einer Strecke von 610 Meter überwindet die Kabelbahn 120 Höhenmeter. Hier oben an der Keburn Station kann man Wellington von oben bestaunen und auf herrlichen Wanderwegen durch den Botanic Garden wieder nach unten wandern. Am Treehouse vorbei gelangt man in den Norwood Rose Garden. In ihm kann man über 100 Rosenarten zwischen November und April bestaunen. Wir gehen durch den angrenzenden Early Settlers Memorial Park, dort sind u.a. die Grabdenkmäler der ersten Bürger und von Prominenten der Stadt zu bewundern. Manche Grabmäler sind etwas kurios. Von hier gelangt man in die Bouwen Street, in das Regierungsviertel. Wie sagt man über Wellington? "Absolutely, positively, but very windy Wellington"

 
Wellington
20. April 2003

Ein schöner Sonnentag begrüßt uns. Wir fahren hinauf in den Zoologischen Garten.

Dieser ist nett angelegt. Doch da sind wir in Deutschland verwöhnt.

Heute ist Bummeltag. Durch die Geschäftsstraßen führt uns der Weg an den Hafen. Es ist relativ warm und die zahlreichen Bänke laden zum Sitzen ein, so genießen wir zum Abschluß das bunte Treiben in Wellington.

Die Suche in Lower Hutt ein geöffnetes Restaurant zu finden gestaltet sich schwierig. Schließlich gelangen wir zufällig in eine einfache Gaststätte. Es gibt nur "Menu of the day". Eine riesige Portion für umgerechnet 3.50 Euro. - Der Gast räumt selbst ab.

Wellington - Kuala Lumpur
21. April 2003

Wir verlassen unser Motel in Lower Hutt und fahren zum Airport. Bei Avis keine Probleme. Flug mit Newzealand Airways bis Auckland. Von dort zu Fuß 1 km vom Domestic zum Internationalen Bereich.

13.30 Start mit MAS von Auckland, der Stadt, die wir uns diesmal nicht angeschaut haben, nach Kuala Lumpur. Wir werden wiederkommen.

Zwischenlandung wieder in Brisbane. Alle raus. Wieder erneutes Einchecken. Ich finde die Boardingcard nicht. Ich schimpfe wie ein Rohrspatz bis ich feststelle, daß ich unsere Bordtaschen vertauscht habe. Ria bekommt einen Lachkrampf.
 

Walter Jansen
Walter Jansen

Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.

Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.

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21.30 Ankunft in Kuala Lumpur. Das SARS-Screening entfällt bei uns. Wegen der SARS – Ansteckungsgefahr wird bei allen Fluggästen aus dem asiatischen Bereich im Ohr Temperatur gemessen. Überall Krankenschwestern an Tischen mit Fieberthermometer.

Als Vielflieger haben wir das Glück in die Golden Lounge von MAS zu gehen. Diese ist sehr schön, groß und gepflegt. Reiche Auswahl an Getränken und Essen und eine gepflegte Dusche. Um 23.00 Uhr geht es weiter nach Amsterdam. Ich muß hier einmal feststellen, dass dieser Flughafen in Kuala Lumpur mir sehr gut gefällt. Sauberkeit, Klima und Raum sind Spitze.

Über dem Himalaja starke Windböen, die unser schwere Maschine, eine B 747, doch kräftig durchrüttelt.

Amsterdam – Hannover
22.April 2003

Nach dem Lob des Airports in Kuala Lumpur muß ich auch den Flughafen Schiphol positiv erwähnen. Ebenfalls sauber und großzügig angelegt. Man findet sich gut zurecht, besser als beim Frankfurter Flughafen.

10.00 Uhr in Hannover. Koffer da! Auto da! Ab nach Hause zu Omas bewährter Kartoffelsuppe!
 

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